Umweltschutz
Um die Wasserressourcen der Woiwodschaft Lodz zu
schützen, wurden komplexe Entwürfe entwickelt, die die Umweltentartungsprozesse
stoppen und vor allem die grünen Gebiete den Erholungs- und Touristikzwecken
entsprechend anpassen sollen.
1. „Pilica-Programm“ bezieht sich auf den Wassersauberkeitsschutz in dem
Sulejowski Stausee, im Oberlauf des Flusses Pilica mit den Nebenzuflüssen. Mit
diesem Programm soll die erste Wassersauberkeitsklasse in dem Sulejowski See
erreicht werden, aus dem das Trinkwasser für die Agglomeration Lodz befördert
wird.
2 „Warta-Program“ umfasst den Jeziorsko See, den Fluss Warta- und seine
Nebenflüsse. Dieses Programm soll die Möglichkeit des ausgewogenen
wirtschaftlichen Aufbaus dieser Region geben.
3. „Bzura-Programm“, dessen Absichten und Ziele den früheren Programmen
gegenüber analog sind.
Mit der Durchführung der Programme wird der menschenfreundliche Lebensraum
entstehen, mit grossen Erholungsmöglichkeiten und reizvoller Landschaft, mit
erfüllten Voraussetzungen für den richtigen Schutz der Naturressourcen und für
die Touristikerhaltung im Abflussgebiet der genannten Flüsse.
In der Woiwodschaft Lodz wird das Forschungsprojekt die allgemeine Methode
des Plasmas zur Beseitigung von giftigen Abfällen bei gleichzeitiger Entwicklung
der hochwertigen Baustoffe durchgeführt. Dieses Projekt wurde zum Fünften
Rahmenprogramm der Europäischen Union angemeldet und infolge der positiven
Bewertung – zur Finanzierung durch EU in 2001 gebilligt. Das Ziel des Projekts
ist eine Technologie zu entwickeln, mit der die vorhandenen
Abfallbeseitigungsanlagen in die Objekte mit Nullemission umgestaltet und die
Lager der gefährlichsten und giftigen Abfälle entsorgt werden könnten.
Um wieder die Luftverschmutzung aus den hohen Schornsteinen zu verringen,
werden in der Region die umweltfreundlichen Heizmittel verwendet, erfolgreich
werden moderne Abfanganlagen eingeführt. Immer mehr wird die erneuerbare Energie
benutzt – heiße Untergrundwasserquellen, Wind usw. Weit fortgeschritten sind die
auf Verwendung der naturellen Heißwasserquellen bezogenen Arbeiten in Uniejów.
Die nächsten vorbereitenden Arbeiten und Forschungen wurden bereits in
Poddebice, Skierniewice und Ozorkow angeleitet. Die im Nordteil der Woiwodschaft
auftretenden naturellen Heißwasserressourcen werden als energetischer Faktor in
der kommunalen und lokalen Wirtschaft wie auch in Medizin benutzt. In der Nähe
der Sturzhaufen des Bergwerkes „Belchatow“ und in der Umgebung von Rawa
Mazowiecka wurden potentielle Stellen gefunden, wo die Windkraftwerken aufgebaut
werden könnten.
In der Region Lodz wurden auch entsprechende Maßnahmen angeleitet, um das
infolge der Lagerung der organischen Abfälle entstandene Biogas auszunutzen und
für die energetischen Zwecke zu verarbeiten. Eine Anlage dieser Art wurde
bereits auf dem Lagerplatz Doly Brzeskie in Betrieb gesetzt. Die Vorbereitungen
für Inbetriebsetzung von ähnlichen Anlagen werden im Bereich des alten
Lagerplatzes in Nowosolna vorangetrieben. Im Nordteil der Woiwodschaft werden
die Forschungs- und Studiumsarbeiten geführt, die mit künftiger Produktion des
sog. Biobrennstoffes aus Raps verbunden sind. Die angeleiteten Maßnahmen sollen
zum Aufbau des Produktionsbetriebs der Biobrennstoffe in Kutno führen. Die
ökologische Politik der Woiwodschaft setzt den Anteilzuwachs der erneuerbaren
Energiequellen an der Energiebilanz. Sobald dieses Ziel erreicht worden ist, ist
die schnelle Durchsetzung der Strategie für den ausgewogenen Aufbau der
Woiwodschaft Lodz auch möglich.
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